EZB hält die Zinssätze konstant und bekräftigt, dass sie noch lange Zeit auf einem straffen Niveau bleiben werden

EZB hält die Zinssätze konstant und bekräftigt, dass sie noch lange Zeit auf einem straffen Niveau bleiben werden

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Zinssätze im Euroraum am Donnerstag unverändert in der zweiten Sitzung in Folge unverändert. Die Entscheidung entsprach den Erwartungen. Die Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte bleibt somit unverändert bei 4,5 %.Die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität liegen bei 4,75 % und für die Einlagefazilität bei 4,00 %.

„Obwohl die Inflation in den letzten Monaten gesunken ist, dürfte die Inflation kurzfristig vorübergehend wieder anziehen.. Nach den jüngsten von Experten des Eurosystems erstellten Projektionen für den Euroraum, wird erwartet, dass die Inflation im kommenden Jahr allmählich zurückgehen wird. und sich dem Ziel des EZB-Rats von 2 % im Jahr 2025 annähern. Insgesamt erwarten die Experten eine durchschnittliche Gesamtinflation von 5,4 % im Jahr 2023, 2,7 % im Jahr 2024, 2,1 % im Jahr 2025 und 1,9 % im Jahr 2026. Dies deckt sich mit den Projektionen vom September, bedeutet dies eine Abwärtskorrektur für 2023 und insbesondere für 2024.„, erklärte die Agentur in ihrer Pressemitteilung.

„Die zugrunde liegende Inflation hat sich weiter abgeschwächt, aber der inländische Inflationsdruck bleibt stark.hauptsächlich aufgrund des starken Anstiegs der Lohnstückkosten. Die Experten des Eurosystems gehen davon aus, dass die Inflation ohne Energie und Nahrungsmittel im Jahr 2023 durchschnittlich 5,0 %, im Jahr 2024 2,7 %, im Jahr 2025 2,3 % und im Jahr 2026 2,1 % betragen wird“, so die EZB weiter.

In diesem Zusammenhang hat die EZB betont, dass frühere Zinserhöhungen weiterhin stark auf die Wirtschaft übertragen werden. Die strengeren Finanzierungsbedingungen dämpfen die Nachfrage, was zu einer Verringerung der Inflation beiträgt.

Mitarbeiter des Eurosystems erwarten, dass das Wirtschaftswachstum auf kurze Sicht schwach bleiben wird. Auf längere Sicht dürfte sich die Wirtschaft dank steigender Realeinkommen – da die Bürger von der sinkenden Inflation und den steigenden Löhnen profitieren werden – und einer verbesserten Auslandsnachfrage erholen. Die Experten des Eurosystems rechnen daher mit einer Belebung des Wachstums von durchschnittlich 0,6 % im Jahr 2023, auf 0,8 % im Jahr 2024 und 1,5 % in den Jahren 2025 und 2026..

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Wie bereits auf der Oktober-Sitzung bekräftigte die EZB, dass „sie entschlossen ist, dafür zu sorgen, dass die Inflation bald wieder ihr mittelfristiges Ziel von 2 % erreicht. Auf der Grundlage seiner derzeitigen Einschätzung ist der EZB-Rat der Ansicht, dass die Leitzinsen der EZB auf einem Niveau liegen, das über einen ausreichend langen Zeitraum hinweg einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten wird.. Künftige Entscheidungen des EZB-Rats werden sicherstellen, dass die offiziellen Zinssätze so lange wie nötig auf einem ausreichend restriktiven Niveau gehalten werden.

In diesem Zusammenhang hat die EZB wiederholt, dass „weiterhin einen datenabhängigen Ansatz verfolgen wird verfolgen, um den angemessenen Grad der Straffung und deren Dauer zu bestimmen. Insbesondere werden ihre Zinsentscheidungen auf der Grundlage ihrer Bewertung der Inflationsaussichten unter Berücksichtigung neuer Wirtschafts- und Finanzdaten, der zugrunde liegenden Inflationsdynamik und der Stärke der geldpolitischen Transmission“.

NORMALISIERUNG DER BILANZ

Außerdem hat die EZB „heute beschlossen, mit der Normalisierung der Bilanz des Eurosystems fortzufahren.. In der ersten Hälfte des Jahres 2024 plant sie, den Kapitalbetrag der im Rahmen des Pandemie-Notkaufprogramms (PEPP) erworbenen Wertpapiere bei Fälligkeit weiterhin vollständig zu reinvestieren. In der zweiten Hälfte des Jahresabwarten das PEPP-Portfolio um durchschnittlich 7,5 Milliarden Euro pro Monat zu reduzieren. Der EZB-Rat plant, die Reinvestitionen im Rahmen des PEPP bis Ende 2024 zu beenden.„.